Sunday, 4. october 2009 7 04 /10 /Okt. /2009 19:02

Die neue Serie der Shouds des Crimson Circle (http://www.crimsoncircle.com) hat vor einem Monat (Anfang September 2009) begonnen. Adamus, ein aufgestiegener Meister, den meisten bekannt als St. Germain, hat die Führung von Tobias übernommen, der uns die letzten 2000 Jahre begleitet hat, und der jetzt erstmals wieder als Mensch inkarniert ist, nachdem er uns bis über den Quantensprung im Bewußtsein der Menschheit hinaus in die neue Energie geführt hat. Es sei ihm von Herzen gegönnt.

 

Doch ich will weitergehen, ich bin in dieses Leben gekommen, um die Neue Energie zu erforschen. Und darum gehe ich mit Adamus, einem besonders lieben Freund, jetzt weiter. Ich stehe ganz kurz davor, mich mit meinem Göttlichen Selbst zu verbinden. Das scheint mir ein ganz spezielles Nadelöhr zu sein.

 

Von diesem Weg will ich hier berichten, was mir widerfährt, welchen Schwierigkeiten ich mich gegenübergestellt sehe, und wie ich damit umgehe, bzw. wie die Neue Energie mit mir umgeht, denn niemand kann bisher genau sagen, wie sie eigentlich funktioniert. Ich fürchte, es werden etliche Bauchklatscher werden…

   


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Wer sich dafür interessiert, kann die deutsche Übersetzung der Shouds auf http://lichtraum-fuer-dich.info nachlesen.

von Meister - Community: Pioniere in der Neuen Zeit
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Sunday, 4. october 2009 7 04 /10 /Okt. /2009 20:06

Gestern fand der zweite Shoud statt. Adamus kam ganz anders daher, als ich ihn bisher (in verschiedenen Leben und in den Zeiten dazwischen sowie in dieser Inkarnation in meiner frühen Kindheit) kennengelernt habe. Er hat seine Arroganz, die er als St. Germain gerne mal aufgesetzt hat, abgelegt und erschien mir so liebevoll wie nie.

 

Bevor der Shoud gewöhnlich beginnt, findet meist eine langatmige Vorbesprechung statt, die ich nicht so gerne höre bzw. sehe (je nach technischer Übertragungsqualität), weil da beständig von anderen Shaumbra berichtet wird, und was die jetzt wieder für Werke vollbracht haben (Bücher geschrieben oder Songs getextet, gesungen, veröffentlicht etc.), während ich hier herumsitze und rein gar nichts tue und das Gefühl habe, seit langem nicht voranzukommen. Das stimmt zwar so gar nicht, aber in solchen Momenten kommt so etwas wie Selbstmitleid hoch, was eigentlich Opfer-Energie ist. Vielleicht ist es auch ganz einfach Neid, ist mir egal.

 

Ich stand auf und stellte mich ans Fenster und grübelte, warum ich immer noch nichts vom Jenseits mitkriege, obwohl ich seit Jahren offen bin, wie Adamus mir versicherte. Irgend ein Aspekt boykottiert meine Wünsche wohl immer noch. Erst vor wenigen Tagen habe ich Frieden mit einem sabotierenden Teil gemacht, aber offenbar gibt es da noch mehr. Ich legte mich aufs Bett und überlegte, ob Handlungsbedarf bestünde, denn einerseits will ich zwar weiterkommen, andererseits denke ich nicht im Traum daran, immer noch Probleme zu lösen oder mich in innere Prozesse zu stürzen. Das sind alles nur Ablenkungsmanöver. Doch wie kommt man weiter?

 

Ich sprach also zu meinen Aspekten, versicherte ihnen, daß ich sie liebe, was immer da noch haken mag… Da hörte ich einen Teil in mir sagen: „Ich bitte um Verzeihung!“

 

Nun gut, das kann ja nie schaden, ich hab ihm selbstverständlich verziehen, wenn ich auch nicht wußte, was ich da eigentlich verzeihen sollte. Später, während des Shouds sprach Adamus darüber, daß so viele von uns noch immer diese Opferspielchen spielen: „Ich kann das nicht, ich bin so hilflos“, oder „ich hab doch alles getan, ich weiß nicht, warum es nicht klappt“. Mir wurde klar, daß ich genauso immer noch meine Spielchen spiele, die da heißen: „Ich tue gar nichts, und es passiert auch gar nichts. Ich weiß nicht, warum das so ist. Ich komme einfach nicht voran!“

 

Ich fühlte mich gut während des Shouds, weil ich merkte, daß andere auch nicht so viel weiter sind, wie ich immer dachte oder befürchtete. Das hat mich beruhigt. Irgendwie jage ich immer noch voran und hab eine Heidenangst, daß ich nicht da ankomme, wo ich hinwill. Wo will ich hin? Ich will mich endlich mit dem Göttlichen Selbst verbinden, ich stehe kurz davor, aber vielleicht ist genau da die Angst am größten. Schließlich weiß ich ja nicht, wie es weitergeht, und was mich jetzt erwartet, wenn ich mich mit diesem Hohen Selbst verbunden haben werde. Irgendwie unheimlich ist mir schon dabei. Schließlich hat es in vergangenen Inkarnationen stets den Tod bedeutet, wenn das Hohe Selbst ins Spiel kam, denn das tauchte nur auf, um mich zurückzurufen…

 

Später im Bett liegend konnte ich lange nicht einschlafen. Ich bin immer ganz aufgewühlt von den Energien der Shouds. Irgendwann jedoch mußte ich lachen, weil mir plötzlich aufging, weshalb dieser Aspekt bei mir um Verzeihung gebeten hatte: Er hatte mich aufgehalten, weil er unbedingt noch ein wenig Opfer spielen wollte. Ich merkte, solange ich mich mit Opfer-Energie beschäftige, so lange bin ich mitten drin! Habe ich sie losgelassen, taucht sie nicht einmal mehr in meinen Gedanken auf! Aber solange ich noch glaube, fleißig loslassen zu müssen, schreibe ich dieses Opfersein ja direkt fest!!! Und daran hatte dieser Aspekt einfach Spaß!!  

von Meister - Community: Pioniere in der Neuen Zeit
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Monday, 5. october 2009 1 05 /10 /Okt. /2009 16:29

Im ersten Shoud der Meister-Serie bat Adamus uns, uns ein Totem-Tier zu erschaffen, ein Tier, das heute noch auf der Erde lebt, und das dennoch ein Teil von uns selber ist. Dieses Tier ist tatsächlich in der Lage, uns zu beschützen, oder wir können es aussenden in andere Dimensionen und durch deren Augen sehen.

 

Mein Totem-Tier ist der Bär, ein Grizzly, es stand im selben Moment vor meinen Augen, als Adamus es sagte. Ich hatte sinnigerweise kurz vorher mehrere Fernseh-Beiträge gesehen, in denen davon berichtet wurde, wie z. B. Bären aus dem slawischen Raum in den Pyrennäen wieder angesiedelt wurden. Mir hat dieses Tier ganz besonders gefallen, der Bär hat so viel Spielerisches an sich, wirkt so tapsig und fast unbeholfen, aber wenn er auf einen Baum klettert und es raffiniert versteht, sich die Beeren an den Enden von dünnen Zweigen zu beschaffen, dann kann ich so etwas nur bewundern. Und ein Bär, der aus dem Winterschlaf erwacht und aus lauter Freude Purzelbäume im Schnee vollführt, der ist einfach das Größte! Und dabei ist er so riesengroß, kraftvoll und respekteinflößend. Ich liebe Bären! Das war mir vorher gar nicht klar.

 

Also, mein Tier ist der Bär. Ich habe ihn imaginiert, mir vorgestellt und mich an ihn herangetraut, obwohl, wie ich zugeben muß, immer noch eine gewisse Vorsicht dabei war. Das sind die Klischees vom wilden Bären, der gefährlich ist, die dabei wirken. Doch dieser Bär ist meine Schöpfung. Es sind Anteile von mir, die darin enthalten sind. Ich fürchte mich nicht mehr vor mir.

 

Dieses Imaginieren ging soweit, daß ich mich vollkommen mit dem Bären identifiziert habe, ich fühlte, daß ich selber der Bär bin, und ich fühlte alle seine Eigenschaften IN MIR! Eine eigenartige Erfahrung.

 

Was nun den Schutz angeht, den das Totem uns bietet: Es gibt Shaumbra, die bereits erfahren haben, daß in brenzlichen Situationen ihr Totem-Tier neben ihnen auftauchte und alle Bangigkeit verging. Als ich das hörte, wurde mir klar, daß ich keinen einzigen solcher bangen Gedanken in mir habe. Wenn ich nachts spazierengehe, was ich vor allem im Sommer gerne getan habe, wenn es tags zu warm war, und ich nachts nicht schlafen konnte, da laufe ich gern in einsame Gegenden, in den Wald oder über Feldwege. Aber ich habe noch nie auch nur einen Augenblick ein Gefühl der Vorsicht oder einen Gedanken an Gefahr dabei gehabt. Ich glaube, ich habe bereits meine dunkelsten Seiten kennen und lieben gelernt, so daß all das vollständig in mir integriert ist. Mich berührt so etwas wie eine äußere Gefahr nicht mehr. Und weil ich damit nicht in Resonanz gehe, passiert mir auch nichts.

 

Und wenn schon, dann hab ich ja einen respekteinflößenden Riesenbären neben mir!

von Meister - Community: Pioniere in der Neuen Zeit
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Tuesday, 6. october 2009 2 06 /10 /Okt. /2009 09:11

Nachdem ich gestern früh nach schwerem Schlaf mit Kopfschmerzen wachgeworden war und mich „nicht ganz da“ fühlte, stürzte ich mich den Tag über in Arbeit. Abends dann aß ich einen Apfel, was mir eine Stunde später heftige Leibschmerzen verursachte. Mit zwei halben Teelöffel Kümmel und einer halben rohen Zwiebel hab ich das ganz gut in den Griff bekommen, aber ich hatte mir damit gut drei Stunden Liegen im Bett und Ruhe zum Denken verpaßt. Es ging mir immer im Kopf herum, was ich während des Shouds schon fühlte. Ich sah mich auf der inneren Ebene vor einem Abgrund stehen. Ich fühlte, daß ich bereit war, abzuheben, aber ich brauchte noch etwas. Also stand ich einfach abwartend da.

 

In den letzten Tagen wurde mir auch zunehmend klar, daß ich, solange ich noch glaube, irgend etwas bearbeiten oder loslassen zu müssen, mein Glaube daran bewirkt, daß das, was ich da loslassen will, sich nur um so fester in mein Sein einbrennt. Ich hatte in den letzten Wochen viel über Opferenergien nachgedacht. Und nach dem Shoud wurde mir ja auch klar, daß ein Aspekt von mir noch weiter Opfer spielen wollte. Ich war auf der Suche nach Opferenergie in mir, ich wollte alles loslassen. Doch das bedeutet ja, daß ich mich als Opfer fühle, sonst käme mir nicht mal in den Sinn, solche Energien loswerden zu wollen.

 

Und das ist es: Wenn man etwas losgelassen hat, dann sollte man nicht einmal mehr daran denken, auch nicht heimlich im Hinterkopf, denn etwas Losgelassenes verschwindet nur aus meinem Leben, wenn ich vollständig vergessen habe, daß es je existiert hatte!

 

Wir kommen in dieses Leben und lassen dabei alles Vorherige los. Wir vergessen vollständig, daß es je etwas anderes als dieses Leben gegeben haben könnte! Und nur so können wir vollständig neue Erfahrungen machen! Würden wir Altes mitschleppen, würden unsere Erfahrungen aussehen wie die alten, die wir in vorherigen Leben gemacht hatten. Es geht nur, wenn man vollständig vergißt!

 

Tja, und dann fiel bei mir endlich der Groschen: Paradigmenwechsel!

 

Wir haben in dieser Inkarnation und in sämtlichen vorherigen daran geglaubt, daß wir klein und ohnmächtig der Willkür Stärkerer ausgeliefert seien, stärkeren Menschen, Obrigkeiten, Naturgewalten etc. Wir glaubten, daß wir sündig geboren seien, sogar mit einer ererbten Sünde behaftet, daß wir arm sein müßten, um endlich einen Platz zu ergattern, an dem es uns gut gehen würde, dem Himmel nämlich. Wir glaubten daran, daß erst ein Mensch sterben mußte, damit wir das ewige Leben hätten. Das machte uns demütig und klein, machte uns schuldbewußt und manipulierbar. Wir lieferten uns der Macht eines Papstes aus, wir lieferten uns der Macht von Kaisern, Königen und anderen Regierungen aus und nicht zuletzt vertrauten wir auf die Macht Gottes, der doch niemals da war, wenn wir ihn brauchten. Ich jedenfalls habe in verschiedenen anderen Leben sehr mit ihm gehadert bis hin zu einem heimlich vor mir selber versteckten Haß auf den, der Hilfe zu versprechen schien und niemals da war, wenn ich nach ihm schrie.  

 

All das muß (und will) ich jetzt vollständig vergessen! Ich vergesse einfach dieses Paradigma, denn das ist es: ein Glaubenssystem!

 

Und jetzt verstehe ich auch, daß Tobias gesagt hatte, in die neue Energie kannst du nur ohne Gepäck gehen. Du kannst dein Glaubenssystem nur ganz oder gar nicht verlassen. Ein bißchen ist ungefähr so unmöglich wie ein bißchen schwanger zu sein. Ich kann nicht drei Glaubenssätze loslassen und siebenundneunzig weitere noch ein wenig länger behalten. Glaubenssysteme sind vollständig zu vergessen! Oder du behältst sie weiter. Es geht auch nicht schrittweise, es geht nur im Stück!

 

Daher fühlte ich mich am Abgrund stehend. Ich muß einfach nur den nächsten Schritt machen, und das bedeutet im übertragenen Sinn: zu fliegen. Ich lasse den Abgrund hinter mir, ich verlasse den Boden, auf dem ich bisher gelaufen war!

 

Und jetzt ist mir auch klar, wieso mein Aspekt so lächelnd um Verzeihung gebeten hatte. Er hat mir nur deutlich machen wollen, daß ich mit dem Loslassen der Opferenergie das Glaubenssystem weiterhin stärkte! Das ganze System loslassen zu wollen, würde es auch nur weiterhin verstärken.

 

Man muß es einfach verlassen, vergessen und weitergehen …. bzw. fliegen.

Das ist ein Paradigmenwechsel!

Und das geht nicht mit alten Gepäck, also mit Erinnerungen an die Zeit, als ich noch glaubte, ich sei ein Opfer oder klein und ohnmächtig.

 

Ich gehe in die Neue Energie, SIE IST DAS NEUE PARADIGMA!

von Meister - Community: Pioniere in der Neuen Zeit
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